Zürcher Regierungsrat ist klimafreundlich unterwegs

7. Oktober 2019 agvs-upsa.ch – Der Kanton Zürich hat zwei neue Dienstfahrzeuge für seine Regierungsräte beschafft. Die wasserstoffbetriebenen Hyundai Nexo lösen ältere benzin- und dieselbetriebene Modelle ab.


Der Zürcher Regierungsrat Mario Fehr mit dem Hyundai Nexo.

abi. Der Kanton Zürich setzt bei seiner Fahrzeugflotte neben Elektro- neu auch auf Wasserstoffautos. Er hat kürzlich zwei wasserstoffbetriebene Hyundai Nexo angeschafft, die als Dienstfahrzeuge des Regierungsrats eingesetzt werden. «Wir gehen als Vorbild voran. So helfen wir mit, neue Technologien zu entwickeln und im Kanton Zürich zu verankern», wird Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr in einer Mitteilung vom Freitag zitiert. Der Kanton habe sich bewusst entschieden, nicht nur Batterie-Elektrofahrzeuge zu nutzen, sondern ein Zeichen für Wasserstoff-Elektrofahrzeuge als weitere Alternative zu setzen. «Denn wir sind und bleiben offen für sämtliche Antriebssysteme.»

Die Flottenstrategie der Sicherheitsdirektion, zu der unter anderem die Kantonspolizei und das Strassenverkehrsamt gehören, sieht vor, CO2-Emissionen zu senken und neue Antriebstechnologien zu fördern. Dies zeigt sich beispielsweise bei der Kantonspolizei, die mit gut 600 Personenwagen die grösste Flotte innerhalb der Verwaltung stellt. Fast 13 Prozent davon haben einen neuartigen Antrieb: Die Polizei fährt 46 Hybrid- und Plug-In-Hybridfahrzeuge, 23 Biogas- und acht Elektrofahrzeuge.

Beim Fahrzeugpark des Strassenverkehrsamtes sind von den 40 Fahrzeugen 7 vollelektrisch und eines ein Plug-In-Hybrid. Neu kommen nun die zwei Wasserstoff-Autos dazu.
 
 

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Ausserdem hat das Strassenverkehrsamt ein Projekt gestartet: Beim Strassenverkehrsamt Zürich-Albisgütli sollen eine Wasserstofftankstelle und mehrere Elektroschnellladestationen entstehen. Bis jetzt gibt es erst eine Wasserstofftankstelle im Kanton. Diese steht bei der Forschungsanstalt Empa in Dübendorf. «Eine gute Ladeinfrastruktur ist einer der Schlüssel, damit sich Elektro- und Wasserstofffahrzeuge durchsetzen können», sagt Peter Kyburz, Geschäftsleiter des Strassenverkehrsamts.

Der Hyundai Nexo wird vom Hersteller als FUV bezeichnet, also als Future Utility Vehicle. Das Modell ist laut Hyundai eine Kombination aus SUV Crossover mit fortschrittlichsten Technologien der Elektrifizierung, umfangreichen Fahrassistenz-Funktionen und einem modernen Design.

Im Segment der aktuell erhältlichen Elektrofahrzeuge mit Batterie oder Brennstoffzelle biete der Nexo mit 666 Kilometern (WLTP-Test) respektive 756 Kilometern (NEFZ) die grösste Reichweite. Diese Werte liessen sich mit denjenigen eines konventionellen Verbrennungsmotors vergleichen. Allerdings stossen Hyundai Brennstoffzellenfahrzeuge wie batterieelektrische Modelle lokal keine Abgase, sondern lediglich Wasserdampf aus.

Der Hersteller betont zudem einen weiteren Vorteil ihrer Brennstoffzellen-Fahrzeuge: Das Filtern und Reinigen der Umgebungsluft. Der im Nexo verbaute Hochleistungsfilter siebt laut Hyundai unterwegs 99,9 Prozent aller Feinstaubpartikel aus der Luft, die durch ihn strömen.
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